Eine Woche voller intensiver Eindrücke nahmen Schüler:innen der Realschule Chiemsee auch dieses Jahr wieder mit nach Hause. Den Mai starteten Sie mit einem fulminanten Angebot an höchstinformativen Workshops, organisiert durch den Verein klasse!forschung.
Beim Workshop im FabLab konnte sich handwerklich ausgetobt werden. Am MCI wurde der Entstehung und Verbreitung von Mikroplastik nachgegangen, im Mühlauer Fuchsloch mit den Tyroler Glückspilzen allerlei Pilzorganismen genauestens unter die Lupe genommen, am Institut für Mechatronik konnte der Tonhöhenaufspaltung in einem Cochlea-Hörimplantat genauer nachgehört werden und schlussendlich wurden im Innsbrucker Botanischen Garten verschiedenste Pflanzenarten bis in die tiefsten Wurzeln erforscht.
Ein pralles Informationsaufgebot brachte das AUDIOVERSUM auf, das in Kooperation mit MED-EL anhand von interaktiven Stationen zum Sinnesorgan Ohr sowie zur allgemeinen Prävention für die Hörgesundheit aufrief. So informierte ein schallgedämmter Schreiraum zu erreichbaren Dezibelanzahl unterschiedlicher Tierarten und offenbarte, dass die lautesten Lebewesen nicht unbedingt immer die größten sein müssen.
Eine fesselnde Geschichte zum Knochenleitungshörsystem wurde diskutiert, auf das sogar Beethoven nach Verlust seines Hörvermögens zurückgreifen musste. Anschaulich wurde zum Aufbau des Außen- und Innenohres informiert sowie ein schleichender Hörverlust simuliert. Dass auch der Gleichgewichtssinn seinen Ursprung im Innenohr findet, wurde anhand von VR-Brillen während einer wilden Achterbahnfahrt eindrücklich erläutert.
Nicht ohne Gehörschutz verließen die hochinformierten Jungs und Mädels der Realschule Chiemsee den Workshop und verringerten die Lautstärke ihrer Mobiltelefone um einen ausschlaggebenden Dezibel-Bereich.












