Im Interreg-Projekt Grenzenlos Digital entwickelt klasse!forschung gemeinsam mit dem bayerischen Projektpartner Fablab Oberland e.V. praxisnahe Workshopangebote zu Künstlicher Intelligenz und Robotik für Jugendliche.
Am 16. April 2026 fand an der Polytechnischen Schule Zell am Ziller der 3. Pilot-Workshopin der Region Schwaz zum Kurs „Wenn die KI Müll trennt“ statt. Die Schüler:innen erhielten einen niederschwelligen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz und erarbeiteten praktisch, wie ein eigenes KI-Modell trainiert und anschließend in einer Anwendung genutzt werden kann.
Zu Beginn standen grundlegende Fragen im Mittelpunkt: Wo begegnet uns KI im Alltag? Wie lernt eine Maschine, bestimmte Dinge zu erkennen? Und welche Rolle spielen Trainingsdaten dabei? Anhand einer Zeichen-Challenge wurde anschaulich, wie sehr eine KI auf aussagekräftige Beispiele und klare Merkmale angewiesen ist, um zwischen Kategorien unterscheiden zu können.
Für die praktische Umsetzung kam die Plattform Machine Learning for Kids zum Einsatz. Die Teilnehmenden wählten Bilddaten aus, trainierten ein eigenes Modell zur Müllsortierung und testeten dessen Ergebnisse. Im nächsten Schritt banden sie das Modell in Scratch ein und entwickelten daraus eine einfache Anwendung zur KI-gestützten Mülltrennung. Für viele Schüler:innen war es der erste Kontakt mit Scratch bzw. Programmiertätigkeiten überhaupt. Der schrittweise Aufbau des Workshops ermöglichte es ihnen, erste Programmiererfahrungen zu sammeln und dabei nachzuvollziehen, wie Daten, Training und Anwendung in einem KI-Projekt ineinandergreifen.
Ergänzend wurden Einsatzmöglichkeiten von KI sowie Fragen rund um Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien aufgegriffen. Der Pilot-Workshop lieferte wertvolle Erfahrungen für die weitere Ausarbeitung des Moduls und trägt dazu bei, das Kurskonzept gezielt an die Anforderungen von Schulen und Jugendlichen anzupassen.
Der Pilot-Workshop lieferte wertvolle Erfahrungen für die weitere Ausarbeitung des Moduls und trug dazu bei, das Kurskonzept gezielt an die Anforderungen von Schulen und die Bedürfnisse von Jugendlichen anzupassen. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Umsetzungen!









